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Cellulose

Cellulose ist ein wasserunlösliches Polysaccharid, welches aus 500 - 5000 unverzweigten Glucose-Einheiten aufgebaut ist. Es ist der Hauptbestandteil der Gerüstsubstanz pflanzlicher Zellwände. Cellulose ist der mengenmässig bedeutendste Naturstoff. Laubbäume und Nadelbäume bestehen zu ungefähr 50% aus Cellulose. Der in Form von Cellulose gebundene Kohlenstoff der Pflanzen entspricht etwa der Hälfte des Kohlendioxids in der Erdatmosphäre.

 

Der Grundbaustein der Cellulose ist Cellobiose, ein Disaccharid in welchem zwei Glucosemoleküle über eine beta-1-4-glykosidische Bindung verknüpft sind.

Intramolekulare Wasserstoffbrücken (rot) zwischen den 3-Hydroxylgruppen und den Ringsauerstofffatomen benachbarter Glucosereste verhindern die freie Drehbarkeit der glykosidischen Bindugen, wodurch das Makromolekül in linearer Konformation gehalten wird.

Intermolekulare Wasserstoffbrücken (blau) zwischen den 6-Hydroxylgruppen und den Sauerstofffbrücken der glykosidischen Bindugen paralleler Ketten führt zur Bildung von Mikrofibrillen aus 60 bis 70 Celluloseketten, welche für die pflanzlichen Zellwände charakteristisch sind.

 


Cellobiose

 

Weitere Namen: Zellulose