K13 Kontrollfragen


13.1 Experimentelle Untersuchung des Stoffwechsels

Unter welchen Bedingungen stellt sich bei der Reaktionskette A→B→C→ ein Fliessgleichgewicht ein?

(1) Die Enzyme E1, E2 und E3 haben die gleiche molekulare Aktivität (mol Substrat/mol Enzym · s).

(2) Die Reaktionen A→B→C sind reversibel.

(3) Von den drei Enzymen sind je gleich viel Aktivitätseinheiten (U: µmol Substrat/min) vorhanden.

(4) Gleich viel Endprodukt C reagiert weiter, wie Ausgangsstoff A zugeführt wird.

A (1+2+3)    B (1+3)    C (2+4)    D (nur 4)    E (alle)


13.2 Übersicht über den Stoffwechsel

Welche Feststellung(en) trifft (treffen) zu?

(1) Die meisten Einzelreaktionen des Stoffwechsels laufen sowohl in kataboler als auch anaboler Richtung ab.

(2) Einzelne Reaktionen laufen nur unter Verbrauch von ATP ab.

(3) Regulation des Stoffwechsels bei Reaktionen, welche in kataboler und anaboler Richtung getrennt verlaufen, verhindert metabolischen Leerlauf (Futile cycle).

(4) Der Anabolismus baut grössere Verbindungen zu kleineren ab.

A (1+2+3)    B (1+3)    C (2+4)    D (nur 4)    E (alle)


13.3 Verwendung des im Katabolismus gebildeten ATP

Welche Feststellung(en) trifft (treffen) zu?

(1) Bei Bakterien verbraucht wegen der rasch aufeinander folgenden Zellteilungen die Synthese von DNA mehr Energie als die Synthese von Proteinen.

(2) ATP wird stets in derselben Zelle verbraucht, in welcher es gebildet worden ist.

(3) ATP treibt ausschliesslich anabole Reaktionen an.

(4) ATP wird verbraucht bei Biosynthesen, aktivem Transport von Ionen und Metaboliten durch Membranen sowie der Leistung mechanischer Arbeit.

A (1+2+3)    B (1+3)    C (2+4)    D (nur 4)    E (alle)   


13.4 Regulation des Stoffwechsels

Welche Feststellung(en) trifft (treffen) zu?

(1) Im Hungerzustand werden Glykogen und Reservefett und darauf körpereigene Proteine abgebaut.

(2) Hormone steuern den Stoffwechsel, indem sie als allosterische Inhibitoren oder Aktivatoren die katalytische Aktivität von Schrittmacherenzymen direkt beeinflussen.

(3) Der Stoffwechsel wird gesteuert sowohl über eine Veränderung der katalytischen Aktivität bestimmter Enzyme (durch allosterische Inhibitoren und Aktivatoren) als auch über eine Veränderung der intrazellulären Konzentration bestimmter Enzyme (durch Regulation von deren Synthese).

(4) Ein Überangebot an Nährstoffen führt zu entsprechend vermehrter Bildung von ATP.

A (1+2+3)    B (1+3)    C (2+4)    D (nur 4)    E (alle)