17.1 β-Oxidation von Fettsäuren
Welche der folgenden Feststellung(en) trifft (treffen) zu?
(1) Glucagon und Adrenalin/Noradrenalin führen über eine Signalkaskade zur Aktivierung der hormonregulierten Lipase des Fettgewebes.
(2) Hauptprodukt der β-Oxidation von Fettsäuren ist Malonyl-CoA.
(3) Fettsäuren werden im Blut als Komplexe mit Serumalbumin transportiert.
(4) Das Körperfett des Menschen enthält erheblich mehr ungesättigte als gesättigte Fettsäuren.
A (1+2+3) B (1+3) C (2+4) D (nur 4) E (alle)
17.2 Fettsäuresynthese
Welche Feststellung(en) trifft (treffen) zu?
(1) Fettsäuren werden im Cytosol synthetisiert.
(2) Phosphopantethein dient als prosthetische Gruppe der Acyl-carrier protein (ACP)-Domäne der Fettsäuresynthase.
(3) Die Citratsynthase, ein Citrat-Malat-Antiport und die ATP-Citratlyase bringen unter ATP-Verbrauch das zur Fettsäuresynthese benötigte Acetyl-CoA aus den Mitochondrien ins Cytosol.
(4) Citrat als allosterischer Aktivator der Acetyl-CoA-Carboxylase und Palmitat als deren allosterischer Inhibitor regulieren die Synthese von Malonyl-CoA und damit die Synthese der Fettsäuren.
A (1+2+3) B (1+3) C (2+4) D (nur 4) E (alle)
17.3 Ketonkörper
Welche Feststellung(en) trifft (treffen) zu?
(1) Der quantitativ wichtigste Ketonkörper ist β-Hydroxybutyrat.
(2) Ketonkörper werden in der Leber aus Acetyl-CoA gebildet.
(3) Im Hungerzustand und bei Diabetes mellitus kann die Konzentration der Ketonkörper im Blut derart stark ansteigen, dass eine Acidose entsteht.
(4) Ketonkörper werden über Reaktionen der Glykolyse zu Pyruvat abgebaut.
A (1+2+3) B (1+3) C (2+4) D (nur 4) E (alle)
17.4 Synthese und Abbau der Triacylglycerole
Welche Feststellung(en) trifft (treffen) zu?
(1) Glucagon und Adrenalin/Noradrenalin hemmen über eine Signalkaskade die hormonregulierte Fettgewebelipase.
(2) Das Körperfett geht im Fieberzustand (>38° C) vom festen in den flüssigen Aggregatszustand über.
(3) Insulin hemmt die Lipoproteinlipase.
(4) Phosphatidat (Anion der Phosphatidsäure) und Diacylglycerol sind Zwischenprodukte bei den Reaktionen, welche durch den Triacylglycerolsynthase-Komplex katalysiert werden.
A (1+2+3) B (1+3) C (2+4) D (nur 4) E (alle)
17.5 Stoffwechsel der Phospholipide
Welche Aussage(n) trifft (treffen) zu?
(1) Der toxische Effekt von Bienengift und gewisser Schlangengifte beruht auf dem im Gift enthaltenen Lysolecithin.
(2) Die Phospholipase C produziert aus Phosphoinositol zwei wichtige second messengers: Diacylglycerol (DAG) und Inositol-1,4,5-triphosphat (InsP3).
(3) Sphingolipidosen mit ihren schweren Störungen der Gehirnentwicklung werden durch überschiessende Synthese von Sphingolipiden verursacht.
(4) Die Halbwertszeit von Membranlipiden beträgt nur 24 bis 48 Stunden.
A (1+2+3) B (1+3) C (2+4) D (nur 4) E (alle)
17.6 Stoffwechsel von Cholesterol
Welche Aussage(n) trifft (treffen) nicht zu?
(1) Cholesterol kommt ausschliesslich in Eukaryonten vor.
(2) Cholesterol ist Vorläufersubstanz zur Synthese von Ubichinon, der fettlöslichen Vitamine und auch von Kautschuk.
(3) Der menschliche Organismus kann Cholesterol nicht abbauen, sondern nur mit der Galle ausscheiden in Form von Gallensäuren oder als unverändertes Cholesterol.
(4) Statine (Medikamente zur Senkung der Cholesterolkonzentration im Blut) hemmen die Rückresorption von Gallensäuren aus dem Darm.
A (1+2+3)
B (1+3)
C (2+4)
D (nur 4)
E (alle)