19.1 Synthese der Purinnucleotide; Wiederverwertung von Purinbasen
Welche Feststellung(en) trifft (treffen) zu?
(1) Bei der Neusynthese von Purinnucleotiden stammen alle N-Atome des Purinrings aus Aminosäuren.
(2) Bei der Neusynthese von Purinnucleotiden wird zunächst der Purinring gebildet, der anschliessend ribosyliert wird; darauf wird das entstandene Nucleosid zum Nucleotid phosphoryliert.
(3) In den meisten Geweben übersteigt die Wiederverwertung von Purinbasen bei weitem das Ausmass der Neusynthese von Nucleotiden.
(4) Bei der Wiederverwertung werden die Purinbasen zunächst ribosyliert, worauf das entstandene Nucleosid zum Nucleotid phosphoryliert wird.
A (1+2+3) B (1+3) C (2+4) D (nur 4) E (alle)
19.2 Synthese der Pyrimidinnucleotide; Wiederverwertung von Pyrimidinnucleosiden
Welche Feststellung(en) trifft (treffen) nicht zu?
(1) Bei der Neusynthese wird der Pyrimidinring von 5-Phosphoribosyl-1-diphosphat (PRDP) ausgehend aufgebaut.
(2) CTP entsteht aus UTP durch Transamidierung mit Glutamin.
(3) Wie die Purinbasen werden auch die Pyrimidinbasen wiederverwertet.
(4) Die spezifische Uridin-Cytidin-Kinase und die spezifischeThymidinkinase phosphorylieren die Pyrimidinnucleoside zu UMP/CMP bzw. dTMP.
A (1+2+3) B (1+3) C (2+4) D (nur 4) E (alle)
19.3 Regulation der Nucleotidsynthese
Welche der folgenden Feststellungen trifft nicht zu?
(A) Die Synthese von ATP und von GTP werden aufeinander abgestimmt, indem ATP die Synthese von GTP und GTP die Synthese von ATP aktiviert.
(B) Eine Rückkoppelungshemmung der ersten Reaktion, der Bildung von Carbamoylphosphat, reguliert die Synthese von Pyrimidinnucleotiden.
(C) AMP und GMP hemmen die Synthese von 5-Phosphoribosyl-1-diphosphat (PRDP).
(D) PRDP aktiviert die erste Reaktion der Synthese von Pyrimidinnucleotiden, die Bildung von Carbamoylphosphat.
(E) Eine erhöhte Konzentration von AMP und GMP hat eine erhöhte Produktion an Pyrimidinnucleotiden zur Folge.
19.4 Synthese der Desoxyribonucleotide
Welche Feststellung trifft nicht zu?
(A) Bei Desoxyribonucleotiden fehlt die OH-Gruppe an C3' des Riboserests.
(B) Die Reduktion des Ribose- zum Desoxyriboserest erfolgt ohne Ausnahme auf der Stufe der Nucleosiddiphosphate.
(C) dTMP entsteht aus dUMP.
(D) Folsäureantagonisten sind kompetitive Inhibitoren der Dihydrofolat-Reduktase.
(E) Sulfonamide hemmen die Synthese der Folsäure in Bakterien.
19.5 Abbau der Nucleinsäuren und Nucleotide
Welche der folgenden Feststellung(en) trifft (treffen) zu?
(1) Pyrimidinbasen werden wie Aminosäuren unter Energiegewinn abgebaut zu CO2, H2O und Ammoniak (in Form von Harnstoff ausgeschieden).
(2) Purinbasen werden als Harnsäure ausgeschieden.
(3) Eine erhöhte Konzentration der schlecht wasserlöslichen Harnsäure in Blut und Geweben führt zur Ablagerung von Natriumuratkristallen vorzugsweise in Gelenken (Gicht).
(4) Allopurinol, ein zur Behandlung von Hyperurikämie verwendetes Strukturanalog von Hypoxanthin, hemmt die Xanthinoxidase.
A (1+2+3) B (1+3) C (2+3) D (nur 2) E (alle)