24.1 Konzept des Zellzyklus
Welche der folgenden Feststellung(en) trifft (treffen) zu?
(1) Der Zellzyklus wird in jeder einzelnen Zelle separat kontrolliert.
(2) Die Zellzyklen früher embryonaler Zellteilungen lassen sich durch kontrollierte Befruchtung synchronisieren.
(3) CDKs (Cyclin-dependent kinases) lösen die Mitose aus.
(4) Die Mitose findet nach der S-Phase (DNA-Replikation) statt und endet mit dem Übergang in die G2-Phase.
A (1+2+3) B (1+3) C (2+4) D (nur 4) E (alle)
24.2 Mitosen und Meiosen während des Lebenszyklus der Organismen
Welche Feststellung trifft nicht zu?
(A) Während der Meiose wird das diploide menschliche Genom in den haploiden Zustand übergeführt.
(B) Somatische menschliche Zellen können vorübergehend tetraploid sein.
(C) Der Spindelapparat trennt die Tochterkerne während der Mitose.
(D) Bei Hefen vermehren sich auch haploide Zellen durch Mitose.
(E) Das diploide menschliche Genom enthält 2-mal 22 Autosomen und zwei Geschlechtschromosomen.
24.3 Maschinerie des Zellzyklus
Welche der folgenden Feststellung(en) trifft (treffen) zu?
(1) Der Cyclingehalt und damit die Aktivität der Mitose-CDKs nehmen während der G2-Phase zu.
(2) Zu Beginn der Mitose zerfällt die Kernhülle durch Phosphorylierung der Lamine.
(3) Die Mikrotubuli entspringen an den Centrosomen und binden an die Centromere der Chromosomen.
(4) Die Proteinbezeichnung p12 bedeutet, dass das Protein in der Mutante cdc12 vorkommt.
A (1+2+3) B (1+3) C (2+4) D (nur 4) E (alle)
24.4 Wachstumskontrolle und Tumorbildung
Welche Feststellung(en) trifft (treffen) zu?
(1) Bei höheren Eukaryonten stimulieren Wachstumsfaktoren den Übergang zwischen G0/G1 und der S-Phase.
(2) Die Heterogenität von Tumorgeweben und die erhöhte Mutationsfrequenz in Krebszellen begünstigen die Entwicklung von Zytostatikaresistenz.
(3) In Tumoren ist die Kontrolle des Wachstums ausnahmslos gestört.
(4) Einzellige Mikroorganismen wie Hefen verfügen über keine Wachtumskontrolle und teilen sich regelmässig.
A (1+2+3) B (1+3) C (2+4) D (nur 4) E (alle)
24.5 Kontrolle der Bereitschaft zur Teilung: Checkpoints
Welche Feststellung trifft nicht zu?
(A) Checkpoints dienen der Verzögerung der Tumorpromotion.
(B) Das Tumorsuppressorprotein p53 reagiert auf DNA-Schäden nur, wenn seine beiden Allele intakt sind.
(C) Das Protein p53 ist ein Transkriptionsfaktor, welcher indirekt die Hemmung des Zellzyklus bewirkt und die Apoptose fördert.
(D) Das Tumorsuppressorprotein pRB ist selbst kein Transkriptionsfaktor, bindet jedoch an verschiedene Transkriptionsfaktoren.
(E) Im Gegensatz zu eukaryontischen Zellen besitzen Bakterien keine Telomerase.
24.6 Apoptose, programmierter Zelltod
Welche Feststellung(en) trifft (treffen) zu?
(1) Die Apoptose wird über eine proteolytische Kaskade (Caspasen) ausgelöst.
(2) Proteine in der äusseren Mitochondrienmembran sind an der Auslösung der Apoptose beteiligt.
(3) Während der Apotose wird auch eine DNase produziert, welche den Abbau des Genoms auslöst.
(4) Aus Mitochondrien austretendes Cytochrom c aktiviert die Pro-Caspasen.
A (1+2+3) B (1+3) C (2+4) D (nur 4) E (alle)