K25 Kontrollfragen


25.1 Stabile Zell-Zell- und Zell-Matrix-Kontakte

Welche der folgenden Feststellung(en) trifft (treffen) zu?

(1) Ein Teil der Actinfilamente des Cytoskeletts sind mit Myosin und den Anchoring junctions verbunden.

(2) Tight junctions verhindern den Austausch von Proteinen zwischen der basalen und apikalen Membran von Epithelzellen.

(3) Pflanzenzellen kommunizieren über Plasmabrücken, welche die Zellwände durchqueren.

(4) Gap junctions (Connexon-Poren) sind für anorganische Ionen und kleine organische Moleküle permeabel.

A (1+2+3)    B (1+3)    C (2+4)    D (nur 4)    E (alle)


25.2 Kurzlebige Zell-Zell-Wechselwirkungen

Welche Feststellung trifft nicht zu?

(A) Bevor Zellen während der Entstehung des Organismus (Ontogenese) miteinander Gewebeverbände bilden, müssen sie meist unter Zuhilfenahme von Oberflächen und Stoffgradienten an geeignete Orte wandern.

(B) Die Bindung zwischen einem Cadherinmolekül einer Zelle und einem zweiten Cadherinmolekül auf einer Partnerzelle genügt nicht zur Stabilisierung der Wechselwirkung zwischen den beiden Zellen. Hierzu sind viele solcher Kontakte notwendig.

(C) Die durch Ca2+-Ionen stabilisierten Wechselwirkungen zwischen Cadherinen sind schwächer als diejenigen zwischen N-CAMs verschiedener Zellen.

(D) Die Zell-Zell-Wechselwirkungen in Gewebekulturen aus tierischen Organismen können meist mit Hilfe von Proteasen aufgehoben werden.

(E) Zellen pflanzlicher Organismen können in der Regel nicht mit proteolytischer Verdauung aus dem Gewebeverband gelöst werden.

A    B    C    D    E


25.3 Die extrazelluläre Matrix (ECM)

Welche Feststellung trifft nicht zu?

(A) Hyaluronsäure ist ein langes lineares Polymer, welches Zellen bei der Wanderung an deren Bestimmungsort unterstützt.

(B) Die Basallamina enthält nebst Kollagen IV auch Laminin, Entactin und Proteoglykane.

(C) Beim Menschen finden sich viele homologe Kollagene, welche in verschiedenen Kombinationen nicht nur Fasern sondern auch Netzwerke bilden.

(D) Ein bestimmtes Glykosaminoglykan enthält immer nur ein bestimmtes Monosaccharid.

(E) Ein Integrinmolekül besteht in der Regel aus zwei verschiedenen Untereinheiten.

A    B    C    D    E


25.4 Pflanzliche Zellwand: Papier und Holz

Welche Feststellung(en) trifft (treffen) zu?

(1) Cellulose ist das häufigste organische Makromolekül der Erde.

(2) Cellulosefibrillen liegen oft parallel zur Längsrichtung der Mikrotubuli.

(3) Seitlich an den Gefässen liegende Meristeme sind notwendig für das Gefässwachstum.

(4) Der Turgor (Zellinnendruck) entsteht, weil das Wasser in der Zellwand mehr osmotisch aktive Teilchen enthält als das Umgebungswasser der Zelle.

A (1+2+3)    B (1+3)    C (2+4)    D (nur 4)    E (alle)